Vermögensmanagement  Nachhaltigkeits-Research 

Nachhaltigkeits-Research

Das KONVIVENT Vermögensmanagement richtet die für ihre Mandanten entwickelten Vermögensstrategien nach ethischen und nachhaltigen Kriterien aus. Bei der Auswahl der Vermögensverwalter und Investments wird konsequent auf die Implementierung von ESG-Faktoren (Environmental, Social, Governance – Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) geachtet. Die Konstruktion nachhaltiger Vermögensstrategien erfolgt für jeden unserer Mandanten nach seinen individuellen Präferenzen:

  • nach sogenannten Ausschlusskriterien, d. h. bestimmte Branchen und Unternehmen werden aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Für die Ausschlusskriterien ist dabei der Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden, der unter Leitung von Prof. Johannes Hoffmann (Prof. für Moraltheologie und Sozialethik an die Goethe-Universität in Frankfurt) erarbeitet und 1997 erstmals veröffentlicht wurde, eine wesentliche Richtlinie. Vor allem religiöse Institutionen, aber auch Vereine und Stiftungen investieren nach diesem Prinzip. Für die Portfoliozusammensetzung können sich diese Kriterien jedoch nachteilig auf eine möglichst breite Diversifizierung auswirken, da ganze Anlageklassen, aber auch Märkte im Portfolio nicht berücksichtigt werden können. Um dies weitgehend auszuschließen, setzt hier unsere qualifizierte Nachhaltigkeitsanalyse an.
     
  • nach ESG-Investitionen, d. h. hier werden nach dem Best in Class-Ansatz Unternehmen bezüglich der Umsetzung und Einhaltung von ESG-Kriterien bewertet und branchenführende Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit identifiziert. Diversifikation wird damit stringent umgesetzt und nach ESG-Kriterien optimiert und zugleich der Tracking-Error zum Vergleichsindex minimiert.
     
  • nach Impact Investments, d. h. hier wird nicht nur auf ökonomische Resultate und Finanzerträge abgezielt, sondern auch auf konkret nachvollziehbare soziale oder ökologische Ergebnisse, die durch das Investment beabsichtigt werden. Derartige Investments eignen sich gegenwärtig eher als Beimischung im Gesamtportfolio, da sie noch stark auf bestimmte Projekte und Branchen beschränkt sind. Weiterhin gestaltet sich die Messbarkeit - insbesondere eines Social Impacts - nach wie vor als schwierig.

Immer bedeutender für ein nachhaltig ausgerichtetes Portfolio ist bzw. wird die Berücksichtigung der „Positivkriterien“. Damit sind neben den ESG-Kriterien wie das zielgerichtete Engagement und die strategische Ausrichtung von Unternehmen in Bezug auf globale Zukunftsthemen (CO2-Emissionen, Wasserversorgung, Umweltzerstörung, Armutsbekämpfung und die Sicherung der Ernährung der Weltbevölkerung) auch das soziale und gesellschaftliche Engagement im regionalen Umfeld und messbar nachhaltiges Wirtschaften gemeint.

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